Lebensmittelallergietest

in Kürze mehr.

Eine Auflistung der wesentlichen Allergene finden Sie hier.

Literaturempfehlungen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Einzeltitel):
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Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Allergene in den Lebensmitteln

Jeder Mensch ist einzigartig und jeder Körper reagiert anders auf Lebensmittel!

Fragen Sie bitte einen Ernährungsexperten, dort erhalten Sie Tips für eine ausgewogene, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung und Lebensweise.

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Die Zufuhr allergener Nahrungsmittel ist auf jeden Fall kritisch zu sehen. Wenn Frauen nicht noch dicker werden wollen, wäre es zu empfehlen, die individuellen Allergene zu identifizieren (über einen Facharzt mit einem Nahrungsmittelunverträglichkeitstest: ggfs. IGel-Leistung, also womöglich privat zu bezahlen), die Konsequenz nach Ihrem individuellen Befund ist dann das systematische Vermeiden der jeweiligen allergenen Nahrungsmittel möglichst täglich, zumindest für einen bestimmten Zeitraum (bis man nicht mehr allergisch darauf reagiert)!

Vermeiden Sie aber vor allem ALLERGENE Nahrungsmittel! Bitte wenden Sie sich an Ihren Facharzt, einem Spezialisten für Stoffwechselerkrankungen für eine allergenfreie Rotations- und Reduktionsdiät und weitere Ernährungsvorgaben für Frauen.

Übersicht Nahrungsmittelallergene von A-Z, also Lebensmittel, die allergische Reaktionen hervorrufen können:

14 gesetzlich vorgeschriebene Allergendeklarationen (zu den Hauptallergenen)
(EU-Richtlinien 2003/89/EG und 2006/142/EG) siehe auch Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV)

Eier und Eierzeugnisse (Eiklar (Eiweiß) ist der häufigste Allergieauslöser, z.B. Ovalbumin (Protein im Eiklar von Vogeleiern), Mayonnaise, Vollei –> Hühnereiallergie)

Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse (die Hülsenfrucht Erdnuss enthält die Erdnussallergene Ara h1 und Ara h2, die enthaltenen Allergene sind sowohl in rohem als auch gekochtem Zustand hochallergen –> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

Fisch und Fischerzeugnisse (z.B. Fischeiweiß, Kabeljau, Lachs; enthalten Parvalbumin, bei Seefisch sind die enthaltenen Allergene sowohl in rohem als auch gekochtem Zustand hochallergen –> Fisch- und Schalentierallergie)

Krebstiere und Krebstiererzeugnisse (z.B. Garnelen, Krabben, Mies- oder Venusmuscheln, Schalentiere, Shrimps; Eiweiss Tropomyosin bei Meeresfrüchen –> Fisch- und Schalentierallergie)

Lupine und Lupinenerzeugnisse (Wolfsbohne oder Feigbohne)

Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose) (Kasein/Casein, Laktose/Lactose oder Caseinat, Molkenproteine wie Alpha-Lactalbumin, Beta-Lactoglobulin, Serumalbumin und Immunglobuline –> Milchallergie oder Kuhmilchallergie = Milcheiweißallergie; Milchzuckerintoleranz = Laktoseintoleranz)

Mollusken und Molluskenerzeugnisse (Weichtiere: Schnecken, Muscheln u.a.m.)

Schalenfrüchte und Erzeugnisse daraus (Nüsse, Cashewnuss, Haselnuss, Kastanien, Macadamianuss, Mandeln, Paranuss, Pecanuss, Pistazien, Queenslandnuss, Walnuss) (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro Kilogramm oder Liter)

Sellerie und Sellerieerzeugnisse (–> Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom)

Senf und Senferzeugnisse (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

Sesamsamen und Sesamerzeugnisse (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

Soja und Sojaerzeugnisse (z.B. Tofu oder sojabasiertes pflanzliches Protein, das Allergen Glycinine ist dem Kasein aus Kuhmilch sehr ähnlich und daher ist Soja meist kein Ersatz für Kuhmilch, beachten Sie Kreuzallergien)

Glutenhaltiges Getreide:
Gluten ist das Klebereiweiß in Weizen, Roggen, Gerste, Grünkern (spezielle Zubereitungsform des Dinkels), Hafer, Dinkel (Spelz, Schwabenkorn), Kamut (Urweizen) oder Hybridstämme davon, Einkorn, Urkorn, Emmer (Zweikorn, Amelkorn), Triticale davon sowie daraus hergestellte Erzeugnisse (Allergen Gluten –> Getreideallergie)

Glutenfreie Getreidesorten sind hingegen:
Hirse (Süßgras), Mais (Süßgras), Reis (Süßgras), Teff (Süßgras, Zwerghirse, äthiopisches Getreide) und die Pseudogetreide Buchweizen (Knöterichgewächs), Quinoa (Fuchsschwanzgewächs), Leinsamen und Amarant (hirseähnliches Fuchsschwanzgewächs),

Glutenfreie stärkehaltige Pflanzen: Guakernmehl (aus den Samen der Guarbohne), Johannisbrotkernmehl (Backhilfsmittel), Kartoffel (Nachtschattengewächs) , Kastanien (Buchengewächs), Maniokwurzel, Soja (glutenfreie Hülsenfrucht, aber Vorsicht Gentechnik!), Tapioka sowie Hanfmehl

u.a.m.

Man unterscheidet Sofortallergien und verzögerte Allergien (Reaktion bis zu 72 Stunden später). Leiden Sie unter Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten? Dies lässt sich über Ihren Facharzt mit Laboruntersuchungen prüfen! (siehe auch den Beitrag zur Darmuntersuchung).

Literaturempfehlungen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Einzeltitel):

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Darmuntersuchung und Darmsanierung

Darm (rot dargestellt)

Darm (rot dargestellt)

Das hier dargestellte Diagnoseverfahren zählt zur sog. Alternativmedizin, dieses wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, die nachfolgenden Empfehlungen für die Untersuchungen bei Frauen beruhen auf Praxiserfahrungen und der naturheilkundlichen Fachliteratur.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Facharzt, ob bei Ihnen eine Darmschleimhautentzündung vorliegt, eine Stuhluntersuchung auf das sog. Leaky-Gut-Syndrom (“der löchrige Darm”) kostet bei einem Speziallabor ca. 60 bis ? Euro je nach Anbieter (Alpha‐1‐Antitrypsin ist ein Marker für eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Akut‐Phase‐Protein). Erhöhte Werte von Calprotectin und Alpha‐1‐Antitrypsin lassen Rückschlüsse auf eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut zu.
Zusätzlich kann eine Untersuchung zum Florastatus gemacht werden, diese gibt Aufschluß über die Anzahl und Verteilung der Darmbakterien.

Ein deutsches Sprichwort sagt: “Der Tod sitzt im Darm”, es könnte also für Frauen Sinn machen, dieses extrem wichtige Organ (mit seinen Darmkeimen wie Laktobazillen und Bifidokeimen) untersuchen zu lassen:
Dünndarm mit Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum), Krummdarm (Ileum),
Dickdarm und Rektum, der Darm des Menschen hat eine Oberfläche von ca. etwa 400 bis 500 m² bei einer Länge von ca. 6 bis 8 Metern.
Bei einer Darmsanierung werden die vier Schichten des Darms behandelt: die Darmflora, die Darmschleimhaut, die Darmwand und das darm-assoziierte Immunsystem. Bei einer Stuhluntersuchung werden die Darmflora (Keime), die Entzündungswerte, die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (“Leaky-Gut”) und die Verdauungsrückstände geprüft.

Haben Sie Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien? Dies lässt sich über einen speziellen Test (mit Blutabnahme) über Ihren Facharzt schnell herausfinden. Je nach Krankenversicherung können diese Untersuchungen sog. “IGel-Leistungen” sein (individuelle Gesundheitsleistungen), die oftmals empfehlenswert sein können, aber als nicht erforderlich im Rahmen der Kassenversorgung angesehen werden und deswegen fallweise privat bezahlt werden müssen (iGeL-Monitor App für das iPhone/iPad vom Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.): u.E. fehlen wesentliche Untersuchungsmethoden in deren Datenbank!
Fragen Sie bitte Ihren Facharzt, ob eine Eliminations- und Rotationsdiät bei Vorliegen eines Leaky-Gut Syndroms Ihre Gesundheit verbessert.

Eine mit einem Förderpreis ausgezeichnete Forschungsarbeit der Ernährungswissenschaftlerin Eva Rath aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dirk Haller am Lehrstuhl für Biofunktionalität der Lebensmittel der Technischen Universität München (TUM) unter dem Titel “Mitochondrial stress mechanisms fuel chronic intestinal inflammation in human infammatory bowel diseases and murine models of colitis“ zeigt auf, dass “Mitochondrien (die Kraftwerke der Zelle) in direktem Zusammenhang mit Entzündung und zellulärem Stress stehen und so zur Krankheitsentstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) beitragen.” Quelle: Colitis-hilfe.de
Wir verweisen deswegen hier auf unseren Beitrag zu Mitochondriopathien und Mitochondrientherapie, eine neue Behandlungsmethode?,
innerhalb der Mitochondrienmedizin gilt der gesunde Darm als wichtiges Behandlungsziel. Unsere Gesundheit hängt ganz entscheidend von einer gesunden Darmflora und einer gesunden Darmfunktion ab! Ca. 80% des Immunsystem befindet sich im Dickdarm. Deshalb ist es immens wichtig, dass der Darm in Ordnung ist.

Auch eine Histamin-Unverträglichkeit kann Ödeme auslösen. Weiterführende Informationen finden Sie hier bei Wikipedia zur Histamin-Intoleranz.

Für diese Informationen gelten unsere rechtlichen Hinweise.

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Literaturempfehlungen (Einzeltitel):
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Heilen mit dem Zeolith-Mineral Klinoptilolith: Ein praktischer Ratgeber [Gebundene Ausgabe]
Werner Kühni (Autor)

Der Stein des Lebens [Broschiert]
Wie das Vulkanmineral Zeolith-Klinoptilolith Ihre Gesundheit und Ihr Leben retten kann!
Ilse Triebnig (Autor), Ingomar W. Schwelz (Autor)

Alix, J.: Es geht um Ihren Darm: Darmpflege: Der Schlüssel zur ewigen Gesundheit [Gebundene Ausgabe]

Mikroökologie des Darmes. Grundlagen, Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe]
Gero Beckmann (Autor), Andreas Rüffer (Autor)

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